Individualsoftware und mehr

by ProntoPro

In einem Interview mit Verena Arnold von ProntoPro erzählte unser CEO Andrin Spring, was seine persönliche Motivation war, in der IT-Branche Fuss zu fassen und was hinter unserem Business, der Individual-Softwareentwicklung, alles so steckt.

Was ist dein persönlicher und beruflicher Ansporn? Wie lange bist du schon in der Branche tätig?

Mittlerweile bin rund 8 Jahre in der IT-Branche unterwegs, rund 3 davon spezifisch in der Individual-Softwareentwicklung. Mein Ansporn liegt in erster Linie darin, dass wir mit unseren Softwarelösungen den Alltag von vielen Menschen prägen. Man hat die Möglichkeit, den Menschen ihren Alltag zu erleichtern. Man hat einen Impact, arbeitet ein Stück weit an der Zukunft mit und hilft dabei, die Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft in der Digitalisierung zu meistern. Dies gilt insbesondere für eines unserer grössten Projekte mit newhome.ch, einer der führenden Immobilienplattform der Schweiz.

Mit unserem Eigenprodukt e-mergency.ch versuchen wir den Alltag von Vielen sicherer zu machen. Daneben handelt es sich um ein sehr dynamisches Umfeld. Der Status Quo wird ständig hinterfragt, neue Technologien und Methoden drängen in den Markt und die technischen Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Die zunehmende Vernetzung und die Bildung von digitalen Ökosystem führen zu neuen Partnerschaften und regem Austausch über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg. Das macht es spannend und herausfordernd zugleich.

Was sollte man beim IT-Engineering beachten?

Beim IT-Engineering handelt es sich grundsätzlich um einen sehr generischen Begriff. Die zunehmende Digitalisierung erfordert einen massiven Einsatz von Informationstechnologien in Organisationen. Es geht also um eine kosteneffiziente und effektive Bereitstellung der benötigten IT-Infrastrukturen und –Applikationen. Hier unterstützen wir unsere Kunden mit Coaching in Bereichen wie Requirements Engineering, Software Architecture, IT-Business Analysen, Data Management oder Content Management. Ziel ist es dabei immer, nicht einfach seitenlange Konzepte zu schreiben wie in der Beratungsbranche üblich, sondern unmittelbar einsetzbare Lösungen mit Mehrwert zu bieten.

Applikationen

Was gehört zu deiner Grundausstattung für die Arbeit? Gibt es ein bestimmtes Element, das nie fehlen darf?

Eigentlich braucht es nur ein Notebook sowie mein Smartphone. Wir sind viel unterwegs und können praktisch alle Arbeiten auch remote ausführen. Unsere Werkzeuge wie Jira, Trello & Co. sind alle online verfügbar. Eine Grundvoraussetzung ist natürlich Internetzugang, was heute aber zum Glück praktisch überall gewährleistet ist. Als wichtiges Element in unserer täglichen Arbeit erachten wir neben den agilen Methoden (z.B. Scrum) vor allem auch die Gamification. Wir haben die spielerischen Ansätze mit verschiedenen Massnahmen überall im Alltag verankert (iPong, Billard, Tischfussball, Ämtli, Lasertag, Unihockey, Gaming-Sessions etc.). Dies sorgt für die nötige Abwechslung und das Teambuilding im Arbeitsalltag.

Wie hoch sind die Kosten für die Softwareentwicklung?Tech Stack

Dies kann pauschal nicht beantwortet werden. Das hängt immer vom entsprechenden Projekt bzw. den Anforderungen ab. Die bessere Frage ist vielleicht nicht nach den Kosten, sondern nach dem Budget. Das agile Vorgehen erlaubt, die Anforderungen nach Business Value zu priorisieren und so mit dem vorhandenen Budget möglichst das Maximum zu erreichen. Aus Erfahrung kann festgehalten werden, dass ein Funktionsumfang von 80% in der Regel für einen vollständigen Einsatz genügt. Die restlichen 20% stellen vielfach «nice to have»-Features dar, die für das Business nicht erfolgskritisch sind.

Warum ist die Digitalisierung wichtig?

Zu einem gewissen Teil ist in den letzten Jahren auch ein riesiger Hype um die Digitalisierung entstanden. Ganz neu ist die Digitalisierung an sich ja nicht. Sie hat mit der Evolution und Vernetzung zu cyber-physischen Systemen einfach nochmals ein neues Level erreicht. Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass der digitale Wandel unsere Gesellschaft auf allen Ebenen noch viel stärker und nachhaltig prägen wird. Die Innovationszyklen werden kürzer, die Veränderungen intensiver. Neue innovative Ideen oder Technologien machen das Leben einfacher und eröffnen ganz neue Möglichkeiten im Alltag. Ob die Digitalisierung an sich wichtig ist, ist eine andere Frage. Vielleicht könnten wir auch ohne ganz gut leben, wenn sie nicht existieren würde. Weil sie aber vielerorts schon sehr weit fortgeschritten ist, hat sie unseren Alltag längst geprägt und ist so automatisch wichtig bzw. zu einem festen Bestandteil geworden. Wer sich nicht damit befasst, wird irgendwann den Anschluss verlieren.

Den Originalbeitrag sowie weitere spannende Artikel findest du auf dem Blog von ProntoPro.