Den Mut haben, neue Wege zu gehen und den Alltag Vieler prägen

by exanic AG - Digital Factory

Das Jahresende ist immer eine gute Gelegenheit, die vergangenen Monate zu reflektieren und einzuordnen. Wir blicken deshalb auf unser persönliches 2019 zurück – offen, ehrlich und selbstkritisch. Es war extrem viel los. Wir haben wichtige Entwicklungsschritte gemeistert. Wir haben Fehler gemacht. Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns. Aber wir sind auf dem richtigen Weg.

Unser Business ist eigentlich relativ simpel. Es braucht Aufträge in Form von Projekten und es braucht das Team, welches sie umsetzt – get projects, find and keep (!) people. Natürlich etwas gar vereinfacht, aber im Endeffekt läuft es auf diese beiden zentralen Eckpfeiler hinaus. Es besteht zudem eine starke Abhängigkeit zwischen den beiden. Das Team braucht Projekte, damit es ausgelastet ist. Wenn mehr Projekte akquiriert werden, braucht das Team wiederum Verstärkung. Erhält das Team Zuwachs, braucht es neue Projekte, um die Auslastung sicherzustellen. Neue Projekte zu gewinnen ist jedoch nicht ganz einfach. Das Team zu verstärken – insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung – ist fast noch schwieriger. Umso wichtiger ist es, das Team zusammenzuhalten und Abgänge zu verhindern. Hierbei handelt es sich um keine «Rocket Science», dennoch ist die Realisierung im Alltag nicht immer ganz einfach.

Deshalb haben wir diese beiden Bereiche auch in unserer Unternehmensstrategie in Form von strategischen Initiativen, Leuchttürmen verankert. Die Leuchttürme möchten wir in den kommenden drei Jahren erreichen, weshalb sie sichtbar kommuniziert sind und allen Team-Mitgliedern für Inputs offenstehen. Schliesslich tragen alle zum Unternehmenserfolg bei. Alle drei bis sechs Monate versuchen wir in übergeordneten Retros, die aktuelle Lage in Bezug auf unsere Leuchttürme einzuordnen. Das ist wichtig, weil Fortschritte und Erreichtes in der Hektik des operativen Alltags gerne vergessen gehen können. Das soll nicht heissen, dass immer alles perfekt läuft und alle immer zufrieden sind. Aber Zufriedenheit bedeutet Stillstand. Stillstand bedeutet in unserer dynamischen Welt wiederum Rückschritt. Besser und schneller ist fast immer möglich. Schauen wir aber das Big Picture an, blicken wir auf ein sehr gelungenes 2019 zurück:

Umzug und ein wachsendes Team

Unser neues Zuhause in Baar

Das Wachstum in den letzten 12-18 Monaten hat dazu geführt, dass wir an unserem alten Standort in der Zuger Herti keinen Platz mehr hatten. Deshalb sind wir gemeinsam mit unserer Partnerfirma e-mergency AG – Managing Safety im Frühling nach Baar gezogen. Ein Umzug in einer Wachstumsphase mit zeitgleicher Aufrechterhaltung des operativen Betriebs ist immer eine grosse Herausforderung. Diese haben wir dank dem hohen Einsatz und der Flexibilität des Teams ohne grössere Zwischenfälle gemeistert. Am neuen Ort haben wir uns gut eingelebt und geniessen in unserem Arbeitsalltag mit Projekträumen, Lounge, flexiblen Arbeitsplätzen sowie einer grossen Küche deutlich mehr Möglichkeiten. Unsere Teamgrösse hat sich mittlerweile fast verdoppelt. Neben neuen Software Engineers haben wir uns auch im Bereich UX/Design und Employee Empowerment / HR verstärkt. Das Team hat sich trotz vielen neuen Mitgliedern, neuen Rollen und angepasster Aufgabenteilung schnell gefunden und sich gut eingespielt. Motivation und Leidenschaft für unsere Arbeit sind spürbar. Das macht Freude.

New Work: Great Place to Work, Employee Empowerment und eine Leistungskultur als Basis

Impressionen von unser GameOn-Sommerolympiade

Eine gute Unternehmenskultur und Spass bei der Arbeit sind aber nicht selbstverständlich. Es ist vielmehr das Resultat von zahlreichen Bemühungen und dem Mut, gewisse Dinge zu verändern. Dafür muss der Unternehmenskultur auch das nötige Gewicht geben werden. Wir wollen ein Arbeitsumfeld, in dem Arbeiten Spass macht. Regelmässiges Unihockey, GameOn, ein iPong-Tisch, LaserTag, gemeinsamer Ausgang oder No Drama Lama Glacé gehören dazu. Und wir wollen unsere Teams dazu befähigen, möglichst viel Verantwortung zu übernehmen. Deshalb haben wir eine Leistungskultur in einem selbstbestimmten Umfeld in agilen Teams etabliert. Ferien werden innerhalb der Teams selber abgesprochen – es gibt keine Bewilligung durch Vorgesetzte mehr. Der Entscheid für Home-Office steht allen frei. Wer gerne etwas länger schläft, soll dies tun. Es wird nicht jeder Schritt vorgegeben. Ein Organigramm brauchen wir nicht mehr. Ein Tech-Board mit unseren Software Engineers gibt die technologische Richtung vor. Die Devise: So viele Freiheiten wie möglich, solange die Leistung stimmt. Die Teams sollen sich innerhalb der definierten Rahmenbedingungen (Arbeitsgesetz, Unternehmensstrategie, Team-Regeln) frei entfalten können. Dies weil wir der Überzeugung sind, dass alle Mitarbeitenden in der Lage sind, im Sinne des Unternehmens zu handeln. Und weil wir glauben, dass diese Rahmenbedingungen im Endeffekt bessere Ergebnisse liefern, als wenn einige wenige Köpfe alleine alles vorgeben.

Business Development: Progressiver, Fokus auf Customer Success und der Ökosystem-Ansatz

Kommen wir zum zweiten Eckpfeiler – Aufträge und Kunden. Wir haben dieses Jahr auch extern gegenüber Kunden, Partnern und anderen Stakeholdern versucht, neue Wege zu gehen: Konsequente Du-Form und ein etwas frecherer und progressiverer Auftritt als andere Anbieter sind nur einige der durchgeführten Massnahmen. Dies hat bei Neukunden den erhofften Effekt gebracht. Unsere Branche darf das. Neue Kunden zu gewinnen bleibt aber schwierig und aufwändig. Deshalb haben wir im Rahmen eines Customer Success Managements vor allem auch versucht, die bestehenden Kunden gezielter in ihrem Business zu unterstützen und unseren Teil zu einem erfolgreichen Gelingen beizutragen. Customer Success heisst nicht, einfach zu allem und jedem Ja zu sagen oder nur zu reagieren, wenn sich der Kunde von sich aus meldet. Es soll helfen, bestehende Kundenbeziehungen nicht für selbstverständlich zu nehmen und gezielt zu versuchen, dem Kunden zum Erfolg zu verhelfen. Dafür muss eine engere Bindung gepflegt und versucht werden, proaktiv Lösungen mit Mehrwert zu bieten. Es geht um mehr als klassische Retention (Behalten). Mit der zunehmenden Individualisierung und Spezialisierung gewinnt der Ansatz von Ökosystemen an Bedeutung. Wir können nicht alles, dafür gewisse Dinge richtig gut. Für den Rest arbeiten wir mit verschiedenen Partnern zusammen und engagieren uns in Verbänden, Netzwerken oder Communities, um unseren Kunden mit herausragenden digitalen Resultaten einen echten Mehrwert zu bieten. Das ist unser Anspruch. Die Zeiten, in denen eine Firma in allen Bereichen gut ist (oder vorgibt, gut zu sein), sind definitiv vorbei. Wirklichen Impact schaffen wir nur gemeinsam.

Der Mehrwert von Fehlern und bekannte Wachstumsschmerzen

Lief immer alles perfekt? Natürlich nicht. Das ist auch nicht möglich. Auch wir kennen die klassischen Wachstumsschmerzen. Die internen Prozesse sind nicht überall ausgereift, wir setzten teilweise falsche Prioritäten oder haben Anforderungen zu wenig genau spezifiziert. Technisch haben wir mit der Einführung des neuen Tech-Stacks auch mal Lehrgeld bezahlt. Wir haben den falschen Lieferanten ausgewählt und wurden enttäuscht, wobei man selbstkritisch anmerken kann, dass es immer zwei Seiten braucht für eine gute Zusammenarbeit. Das sind nur einige Beispiele. Aber Fehler zu machen gehört dazu. Genau diese Fehler machen uns stärker, lassen uns lernen und helfen uns, uns weiterzuentwickeln.

Das ist unser Anspruch und unsere Aufgabe zugleich für das neue Jahr. Wir wollen unseren Weg weitergehen, den Mut für neue Ansätze beibehalten und etwas frecher und dynamischer sein als traditionelle Anbieter. Als Team wollen wir gemeinsam an neuen Aufgaben wachsen. Wir wollen weiterhin Spass haben bei dem, was wir tun und den Alltag Vieler prägen. Wir haben viel vor im 2020.

Wir freuen uns darauf, unsere Digital Factory mit Euch, liebe Kunden und Partner, gemeinsam vorwärts zu bringen. Geniesst die Festtage im Kreise von Familie und Freunden, erholt Euch gut und startet mit viel Elan ins neue Jahr – 2020 wird spannend und herausfordernd zugleich. Challenge accecpted – we keep going!