Aktuelle Situation Corona-Virus (COVID-19)

by Andrin

 

Zwischen Flexibilität, Verantwortung und Weitermachen

Der Bund hat in der Schweiz den Notstand erklärt. Unser Leben wird in den nächsten Wochen drastisch verlangsamt und wird sich ändern – vielleicht wird es sogar auch noch weiter eingeschränkt. Diese Massnahmen treffen aber nicht nur uns persönlich oder unsere Gesellschaft, sondern insbesondere auch die Schweizer Wirtschaft. Auch wir als Unternehmen sind betroffen. Wir versuchen, einen Einblick zu geben und aufzuzeigen, wie es bei uns weitergeht und warum wir nun alle gefordert sind.

Es ist wohl für alle Verantwortlichen schwer, die richtigen Entscheidungen zu treffen. In der aktuellen Situation vielleicht noch ein Stück mehr, weil die Situation für viele neu ist. Wir sind nun aber an einem Punkt, an dem wir alle einzeln und gemeinsam Verantwortung übernehmen müssen. Die Gesundheit steht im Vordergrund.

 

Homeoffice – der operative Betrieb läuft weiter

Als Software-Unternehmen haben wir den grossen Vorteil, dass wir problemlos remote arbeiten können. Bereits vorher hatten wir einen offenen Umgang mit Homeoffice, d.h. die Entscheidung stand jedem Mitarbeitenden frei, ob und wann er/sie remote bzw. im Homeoffice arbeiten. Bei uns läuft seit dieser Woche nun praktisch der ganze operative Betrieb im Homeoffice weiter. Events, Messen oder Tagungen wurden allesamt abgesagt. Aber die Projekte laufen weiter – die Massnahmen sind mit unseren Kunden abgestimmt. Ein paar wenige lokale Teammitglieder sind vereinzelt nach Absprache noch im Büro. Daily Meetings und andere Sitzungen finden nur noch online statt. Kommuniziert wird über Trello, Jira, Teams & Co. – für uns ändert sich demnach nicht allzu viel. Die sozialen Interaktionen verlagern sich stärker in die Onlinewelt – aber das ist verkraftbar. Und unser HR wird sich Gedanken machen, wie wir unsere Teams auch zuhause und unter eingeschränkten (privaten) Bedingungen möglichst gut unterstützen können. Bisher hatten wir praktisch keine krankheitsbedingten Absenzen und konnten unsere Produktivität halten. Wir tun alles dafür, dass dies so bleibt. Auch wenn wir wissen, dass die «Crunch-Time» erst noch bevorsteht. Der Einfluss auf die Wirtschaft ist enorm und kaum abschätzbar. Wir erachten es als wichtig, dass die Wirtschaft weitermacht, dort wo es irgendwie möglich ist. Wir wollen so einen Teil zum Erhalt das Gesamtsystems beitragen – auch für alle anderen die das aktuell nicht können.

 

Die Situation akzeptieren und Verantwortung übernehmen

Der Corona-Virus (COVID-19) bestimmt nun den Rhythmus unserer Gesellschaft. Unser Leben wird verlangsamt, eingeschränkt und ändert sich. Für einige kommt die Entwicklung vielleicht überraschend, andere halten die Massnahmen für übertrieben oder sie lösen Unsicherheit aus. Eine abschliessende Beurteilung ist, wenn überhaupt, erst im Nachgang möglich. Und wir wissen alle, dass eine Beurteilung im Nachgang immer einer gewissen Verzerrung unterliegt.

Die Situation ist wie sie ist. Wir können es nicht ändern. Darum ist es wichtig, dass wir die Situation ernst nehmen und uns damit auseinandersetzen. Wir müssen die neuen Umstände akzeptieren und das Beste daraus machen. Nur so können wir die Ausbreitung möglichst rasch verlangsamen und die Situation danach schrittweise wieder normalisieren. Im Wissen, dass dies nicht von heute auf morgen geht und Geduld braucht. Geschlossenheit, Eigenverantwortung, Solidarität und konsequentes Handeln stehen im Vordergrund. Für unsere Mitmenschen, unsere Wirtschaft und uns selbst.

Für weitere Auskünfte rund um die aktuelle Situation in unserem Unternehmen steht Euch unser CEO Andrin Spring (andrin.spring@exanic.ch) gerne zur Verfügung.